Freitag, 27. Dezember 2013

Was für's Auge und Gemüt...

Es ist Weihnachten und der Himmel weint ohne Ende.
Hier mal einige Eindrücke aus dem winterlich-nassen Museumsgarten, mit denen wir versuchen wollen eure Laune zu heben und vielleicht doch mal einen kurzen Spaziergang zu wagen.



Freitag, 6. Dezember 2013

Nikolausi...

...mit vielen tollen Gästen konnten wir Museumsgärtner bei unserer gestrigen Nikolausfeier erleben!
Das Wetter hat mitgespielt trotz Sturmwarnung, sogar trocken ist es geblieben. Verführerischer Grillduft lag in der Luft, überall im vorweihnachtlich geschmückten Garten warteten herrliche Köstlichkeiten, mal deftig, mal süß auf hungrige Mägen. Heißer Hugo, Glühwein und Punsch erfreute die durstigen Kehlen und wärmte zusätzlich von innen. Da ging uns das Schmücken unserer herrlichen Tanne dann doch leicht von der Hand. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Ein ganz herzliches Dankeschön sei hier allen gesagt, die durch ihre tolle Mitarbeit zum Gelingen des Abends beigetragen haben, ganz besonderen Dank auch an unsere Gäste, von denen viele schon daheim in der eigenen Küche gewerkelt haben um uns hier mit Leckereien zu verwöhnen.



Dienstag, 3. Dezember 2013

Eisblumen

Der erste strenge Nachtfrost hat nicht nur unseren Brunnen erstarren lassen, sondern auch die Blüten, die kurz zuvor noch so frech in den tristen Novemberhimmel gelacht haben,
unseren Augen zeigen sich Blätter und Blumen wie mit Kristallen übergossen...
Wir meinen, auch der Winter hat seine schönen Seiten!



Mittwoch, 27. November 2013

Umzug

Ab ins Winterquartier, heißt es nun langsam für einige unserer Pfleglinge. Oliven- und Zitronenbäume kriegen allmählich doch kalte Füße.
Mal wieder mussten starke Männer ran, mit viel Krafteinsatz und Enthusiasmus wurden die Bäume auf den Anhänger gewuchtet und ins Warme gebracht.
Mal wieder sagen wir den Beteiligten Dank für den tollen Einsatz!



Samstag, 16. November 2013

Neue Heimat

Unsere Gartenbäume sind eifrig gewachsen in den vergangenen beiden Sommern und brauchten daher größere Wohnungen. Etliche muskelbepackte, fleißige Helfer aus unserer Gärtnergemeinschaft hatten sich also am gestrigen Samstag, dem 16.11. im Garten verabredet um ihnen beim Umzug zur Seite zu stehen.
Bewaffnet mit Seilen, Hacken, Gummihammer, Wasserschlauch und einer gehörigen Portion Enthusiasmus packten also alle Beteiligten gemeinsam an. Gute Erde und große Töpfe steuerte die Baumschule Huben bei.
Familie Thiele überraschte und verwöhnte die Helfer mit heißem Kaffee, belegten Brötchen, Muffins und anderen Leckereien.
Wir und auch die Bäume sagen allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für diese gelungene Aktion, die sicher auch das Gemeinschaftsgefühl ganz bestimmt weiter gestärkt hat.



Donnerstag, 7. November 2013

Denkwürdiger Gartentreff

World-Cafe`", so haben wir den sehr interessanten und kreativen, knapp vierstündigen Diskussionsabend genannt, an dem wir Gärtner zusammen mit unseren Kuratorinnen des WHM, Frau Kiefer und Frau Pfiester, einmal Bilanz ziehen wollten aus den letzten beiden Gartenjahren. Gleichzeitig wollten wir aber auch vorausblicken, lernen aus vergangenen Fehlern, Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft des Hackgartens äußern.
Erfreulich viele Mitgärtner waren dem Ruf gefolgt, wer verhindert war, konnte seinen Diskussionsbeitrag auch schriftlich fixieren.

Drei Hauptthemen waren vorgegeben: Positive Bilanz bisher,
Negative Bilanz
Visionen und Wünsche bis zum Jahr 2015

Auf großen Blättern wurden die einzelnen Punkte notiert, später vorgelesen und auch rege diskutiert. Auch einzelne Lösungsansätze kristallisierten sich schon heraus.
Die wichtigsten Punkte dieser äußerst fruchtbaren Diskussion wurden auf einer großen Tafel zusammengefasst um lösungsorientiert weiterbearbeitet zu werden. Über die Ergebnisse werden wir zu gegebener Zeit informieren, nur soviel sei gesagt:
Wir wünschen uns einhellig noch viel mehr Beteiligung und Gemeinsamkeit unserer Mitbürger, unser Garten ist ein "Mitmach-Garten" und wir freuen uns über jeden, der mitmacht...



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Gestatten -

- mein Name ist Hildegund und die Menschen behaupten, ich wäre eine Hummel und eine hübsche noch dazu. Nun ja, wenn ich mal an einem Spiegel vorbei fliege und einen kurzen Blick auf mich selber werfen kann neige ich dazu, ihnen Recht zu geben.
Neulich nun, in den allerletzten Oktobertagen plagte mich doch noch einmal arger Hunger und ich machte mich ohne viel Hoffnung auf Nahrungssuche. Stürmisch war's nämlich schon und auch recht ungemütlich. Da schwirrte ich zufällig am Ludwigshafener Museumsgarten vorbei und was erblicke ich? Einfach alles, was mein Herz begehrt... Sogar die Sonne lugte kurz hinter den dicken Herbstwolken hervor.
Ihr glaubt mir nicht? Dann kommt mit mir auf einen kleinen Streifzug...



Donnerstag, 26. September 2013

Erste Samentauschbörse

Gut gelaunt und mit vielen liebevoll beschrifteten Tütchen haben sich die Museumsgärtner heute eingefunden und eifrig Samen getauscht, Hege-und Pflegetips eingeholt und auch ganz allgemein gefachsimpelt.


Samstag, 14. September 2013

Eine interessante Exkursion

Im Rahmen unseres wöchentlichen Gartentreffs hatten wir diese Woche etwas Nachhilfe in Heimatkunde.
Unser Mitgärtner Hans-Günther Thiele, seines Zeichens Bildhauermeister und Schöpfer unseres Stadtteil-Brunnens, bot uns eine Führung zu diesem an.
Trotz bedrohlich dunklen Wolken wollten wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen und brachen, bewaffnet mit Kapuzen und Regenschirmen, zu dem kurzen Spaziergang auf. Schon unterwegs erfuhren wir allerlei Wissenswertes über die Arbeit der Steinmetzen und über die zahlreichen Ludwigshafener Brunnen, von denen aber leider viele aus Kostengründen nicht mehr in Betrieb sind.
Besonders schade ist das tatsächlich hier beim Stadtteilbrunnen, symbolisiert er doch das Leben und (Zusammen)Wachsen unserer jungen Stadt, ist er doch ein Denkmal für die einzelnen Stadtteile.
Der Brunnen wurde im Jahr 1985 unter Leitung von Hans-Günther Thiele errichtet und zeigt Szenen aus der Geschichte der einzelnen Stadtteile aus der Zeit, als sie noch selbstständige Gemeinden waren. Die acht Stelen an den Ecken des Oktogons entsprechen den acht Stadtteilen, die sich um eine Steinplastik in der Mitte gruppieren, auf welcher an die zentralen Stadtteile Nord, Mitte und Süd erinnert wird. Außerdem wird das Zentrum durch kleine Wasserläufe mit den Außenbezirken verbunden.(Quelle: Wikipedia). 15 Steinmetzgesellen wirkten im Rahmen eines Fortbildungs-Symposiums an diesem wunderschönen Brunnen mit.
Vielen lieben Dank an Herrn Thiele für diese sehr interessanten Einblicke und Anekdoten rund um das Entstehen dieses wunderschönen Werkes. Wir würden uns sehr wünschen, dass dieser Brunnen bald wieder mit Wasser gefüllt wird, denn Wasser ist Leben und Leben braucht jede Stadt.



Donnerstag, 29. August 2013

Besuch im Garten

Im Rahmen seiner Stippvisite in Ludwigshafen kam der Spitzenkandidat der Grünen, Jürgen Trittin, auch zu uns in den Hack-Garten, sehr zur Freude vieler interessierter Bürger und Gärtner, denen er Rede und Antwort stand.
Es gibt schöne und weniger schöne Momente im Wahlkampf, zu den schönen gehört zweifellos der Besuch hier im Hack-Garten, trotz vieler Wahlkämpfe kann ich immer noch etwas dazuerleben, lobte Herr Trittin unser Projekt.



Das war nötig...

Dieser einstimmigen Meinung waren die fleißigen Helfer der Aufräumaktion in unserem Museumsgarten.
Schmuddelecken wurden gesäubert und gekehrt, unschöne und allzu wild wuchernde Wildkräuter am Zaun in ihre Grenzen verwiesen. Den ernsthaften Kampf angesagt haben einige starke Männer den überall ins Kraut schießenden Essigbäumen, die alles andere überwuchern, mit ihren Wurzeln sogar Betonkästen und Einfassungen sprengen und sogar vor fest installierter Kunst nicht Halt machen.
Mit einem saftigen Grillsteak oder einer deftigen Bratwurst, gesponsert und kredenzt von unserem Grill- und Brunnenmeister Rolf ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.



Donnerstag, 1. August 2013

Schöner Abend unter Freunden

Zum zweiten Mal in diesem Sommer, der so lange auf sich warten ließ, luden wir Hack-Gärtner zum gemeinsamen Grillen in den Garten ein. Trotz der auch am Abend noch herrschenden Hitze fanden sich ganz viele Gäste ein, allesamt bewaffnet mit Grillfleisch, allerlei leckeren Salaten und Brot. Im Wok wurden dazu noch weitere Leckereien und Antipasti gebrutzelt. Sogar der Kuchen zum krönenden Abschluss fehlte nicht.
Tische und Bänke wurden kurzerhand in den Schatten gerückt, jeder hatte ein kühles Getränk vor sich, so dass einem gelungenen Abend nichts mehr im Weg stand und den hatten wir dann auch. Grillduft waberte schon bald durch den Garten und über den Klüber-Platz und kitzelte sicher auch so manchem Anwohner Nase und Gaumen. Ein weiteres Mal blicken wir auf einen gelungenen Abend zurück, der uns bestimmt auch im kommenden Winter noch Herz und Gemüt wärmt...



Samstag, 27. Juli 2013

Kleine Nachlese zu unserem Siebdruck-Workshop

Wegen der übergroßen Hitze sind wir zwar vom Garten ins Kelleratellier unseres Museums geflüchtet, nichts desto trotz wurde fleißig gewerkelt.
Während des ersten Tages haben wir unter fachkundiger Anleitung zwei Siebdruckgeräte gebaut. Da wurde nach Herzenslust gesägt, gebohrt, gehämmert und auch verklebt.
Tags darauf ging der Spaß erst richtig los, wir konnten uns so richtig künstlerisch betätigen. Jeder Kursteilnehmer entwarf seinen eigenen Wunschdruck und fertigte seine Schablone an. Ganz tolle Sachen kamen dabei raus, Aufschriften, Rosen und sogar Sternbilder, die dann im letzten Arbeitsgang ihren Weg auf T-Shirts und Baumwolltaschen fanden.



Freitag, 26. Juli 2013

Blüten und ihre Besucher

Wir Hack-Gärtner haben in diesem Sommer doch schon ganz viele verschiedene Pflanzen gesät und gesetzt, vieles davon lecker für menschliche und tierische Zungen. Zusammen mit unseren Gästen freuen wir uns an den Blüten und naschen gerne auch mal Süßes. Besonders freut uns übrigens auch der "Besuch" vom Museumsdach, wo unsere Hack-Bienchen daheim sind...


Donnerstag, 18. Juli 2013

"Hugo" was here...

Letzten Donnerstag haben wir unseren neuen Mitgärtner "Hugo" im Museumsgarten begrüßt. Frau Josefa Grieshaber konnte ihn für uns gewinnen. "Hugo" entpuppte sich als eiskalter Typ, dem wir erst einmal etwas reserviert gegenüberstanden. Nachdem aber die anfängliche Scheu überwunden war, taute auch "Hugo" allmählich auf und wurde mit lautem Hallo in unserem Kreis willkommen geheißen.


Mittwoch, 10. Juli 2013

Spaß beim Tanze

Der lateinamerikanische Tanztreff, der neuerdings immer am Mittwochabend im Museumsgarten stattfindet, ist ein voller Erfolg. Die Teilnehmer sind mit sichtlicher Freude und viel Enthusiasmus bei der Sache und üben unter der fachkundigen Leitung von Laura Vargas immer wieder neue Schritte zu der mitreißenden Musik ein. Unter freiem Himmel inmitten der Natur des Gartens macht das Tanzen doppelt Spaß!


Freitag, 5. Juli 2013

Mahlzeit!

Eine wohlverdiente Pause bei allerlei Leckereien verlebten die Teilnehmer der diesjährigen "Sommerakademie Architektur" bei uns im Hackgarten. Sichtlich entspannt und gutgelaunt genossen die Gäste das frisch zubereitete Essen und sammelten neue Kraft für frische Ideen, von denen unsere Stadt gewiss profitieren kann. Vielleicht wirkt der Garten mit all seinem schwellenden Grün auch inspirierend, die Natur mit städtebaulichen Aspekten zu verbinden. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse...


Samstag, 29. Juni 2013

Flohmarktsplitter

Allen Vorhersagen zum Trotz verzogen sich die Regenwolken pünktlich zu Beginn unserer Veranstaltung und machten der Sonne Platz, die dann auch fleißig auf den Museumsgarten herunterlachte. Mitten im Grünen hatten die fleißigen Helfer schon Tische und Zelte aufgebaut um ihre Waren und Pflanzen anzubieten. Viele Besucher fanden den Weg zu uns und bummelten gemütlich durch die Reihen, nebenbei gewiss auch den Garten genießend. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen ließ es sich nach dem Einkaufsbummel auch gut ausruhen und entspannen. So macht der Aufenthalt im Hackgarten besonders viel Spaß!


Donnerstag, 27. Juni 2013

Mediterranes Flair im Hackgarten

Dank der Gabe des Ludwigshafener Gastronomiebetriebs "Fellini al Teatro Trattoria" verbreitet sich südländisches Flair auch bei uns. Ein Zitronenbaum, der sogar schon Früchte trägt, sowie zwei stattliche Olivenbäume zieren seit gestern unseren Garten. Mit viel Muskelkraft haben unsere fleißigen Mitgärtner die Bäume heil vom Theaterplatz in den Garten befördert und aufgestellt. Allen Beteiligten sei hier besonderen Dank gesagt für diesen tollen Einsatz!


Sonntag, 12. Mai 2013

Internationaler Museumstag im Hackgarten

Viele Gäste durften wir im Garten begrüßen, die sich auch durch einen heftigen Schauer zu Beginn nicht vertreiben ließen. Es war auch allerhand Interessantes bei uns geboten und jeder kam auf seine Kosten. Unter anderem hatten wir die Musiker der benachbarten Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu Gast, die uns und unsere Gäste mit wunderschönen Melodien verwöhnten, hörten Pflanzenmärchen oder rollten Samenbomben. Auch mal selber zum Künstler werden und Frühlingsbilder auf Leinwand zu malen war möglich. Derweil sorgten etliche Mitgärtner fürs leibliche Wohl, es gab Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, beim Hochbeetgarten war eine Salatbar und ein Waffelstand eingerichtet und beim internationalen Frauentreff gab's allerlei gesunde Leckereien mit Kräutern aus unserem Garten. Als besonderes Highlight hatten wir Imker Klaus Eisele (1. Vorsitzender vom Imker-Verband RLP) zu Gast, der uns die "Museumsbienchen" vorstellte, die auf dem Flachdach des Hack-Museums daheim sind und gerne auch bei uns unten im Garten auf Futtersuche gehen (zu diesem sehr interessanten Vortrag gibt es einen separaten Artikel). Alles in allem war's ein toller Tag, sogar die Sonne kam dann doch noch vorbei und verwöhnte uns zusätzlich. Allen Mitwirkenden sei herzlich für ihren Einsatz gedankt, ohne Euch wäre vieles nicht möglich. Danke auch an unsere vielen Gäste, bitte kommen Sie mal wieder bei uns vorbei, wir alle freuen uns sehr!


Unsere Museumsbienchen stellen sich vor...

Sicher wissen es noch nicht alle Besucher unserer Seite: Auf dem Vordach des Museums hat Klaus Eisele, Erster Vorsitzender des Imkerverbandes Rheinland-Pfalz, schon vor etwa einem Jahr zwei Honigbienenstöcke aufgestellt. Am 12. Mai hatte Klaus Eisele im Hackgarten einen begeisternden Vortrag über das Leben der Bienen gehalten und die Besucher auch mit auf das Dach genommen, um seine Erklärungen in äußerst anschaulicher Form direkt an den Bienenstöcken fortzuführen, wo man einen selten gewährten Einblick in das wuselige Treiben nehmen durfte. Herzlichen Dank, Herr Eisele!


Donnerstag, 2. Mai 2013

Erstes Gärtnergrillen in diesem Jahr

Einen tolles Programm hatten wir Museumsgärtner beim gestrigen Treffen: Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde der Grill angeworfen!
Nach anfänglichen leichten Problemchen unseres wohl noch etwas wintermüden Grills, den unsere Grillmeister aber ruck-zuck im Griff hatten, zog bald schon ein köstlicher Duft über den Garten am Klüber-Platz. Auch das aus allerlei leckeren Mitbringseln von allen Seiten entstandene Salatbuffet ließ keine Wünsche offen. Sogar der in diesem Jahr doch eher launische Petrus hatte ein Einsehen, das Wetter war schön und - es hielt!
Dank sei hier auch gesagt an alle Salatfeen, Grillmeister und Organisatoren, es war ein wunderschöner Abend, dem hoffentlich noch viele weitere folgen.



Samstag, 20. April 2013

Lange Nacht der Museen, Eindrücke aus dem Garten

Trotz des etwas kühlen Wetters herrschte ein reges Kommen und Gehen in unserem Garten während der langen Nacht der Museen.
Immer wieder kamen neue Gruppen interessierter Besucher vorbei um sich den Garten anzusehen, etwas auszuruhen und neue Kraft zu tanken bei einer Tasse Tee oder Kaffee und mit uns Museumsgärtnern ins Gespräch zu kommen.
Darum hier ein großes Dankeschön an all unsere Besucher und natürlich auch an unsere Mitgärtner, die fleißig gekocht, gebacken, aufgeräumt, Samenbomben gerollt und viele andere Handgriffe mehr gemacht haben. Ihr habt einen tollen Abend für uns alle draus gemacht!
All unsere Gäste laden wir herzlich ein doch einmal wieder bei uns vorbeizuschauen, sei es während eines unserer vielen Events während des Sommers oder auch einfach nur so!



Donnerstag, 18. April 2013

Schule mal anders...

Eine Arbeitsgemeinschaft des hiesigen Carl-Bosch-Gymnasiums zeigte uns heute dass unsere Jugend durchaus nicht nur am Computer sitzt...
Mit viel Enthusiasmus, Spaß und Einsatz legten die jungen Leute unter der Anleitung der Schulsozialarbeiter ein tolles Palettenbeet an.
Eine auf dem Kopf stehende Schulbank bildet das Herzstück des Beetes und symbolisiert: Schule mal anders!
Wir freuen uns sehr über die Nachwuchsgärtner und heißen sie in unserem Kreis herzlich willkommen!



Samstag, 6. April 2013

Wieder im Beet, das neue uB-Team ist am Start

Heute haben wir unsere Gartensaison eröffnet. Das uB-Team vom  Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung.
Obwohl das Wetter relativ kalt war, ließen wir es uns nicht nehmen unsere Beete im HackmuseumsgARTEn zu besuchen und diese auf Vordermann zu bringen.
Aber zuerst hieß es, etwas zum pflanzen besorgen. Also haben wir eine Blumenhändler besucht bevor wir zu unserem Beet gegangen sind.

Das Ergebnis einer Stunde arbeit.
Alle Teilnehmer waren mit Engagement und viel Enthusiasmus bei der Sache. Nach einer Stunden hatten wir unser Beet hergerichtet und mit neuen Schildern versehen. Dieses Mal gibt es auch Informationen am Beet. Wir haben eine Plastikdose angebracht in der sich einige Flyer befinden mit Informationen zum Thema unterstützte Beschäftigung und den Bildungsträger Arbeitskreis für Aus- und Weiterbildung.

Gartenarbeit macht auch Spass



Samstag, 30. März 2013

SWR-Team zu Gast

Hohen Besuch hatten wir heute morgen im Museumsgarten, ein Fernsehteam des SWR drehte für einen Wetterbeitrag am heutigen Abend. Anlässlich der ungewöhnlich lang anhaltenden Kälte in diesem Jahr wurden die Gärtner vor allem über Tricks und Möglichkeiten befragt, ihre jungen Pflanzen zu schützen.


Mittwoch, 20. März 2013

Die neue Saison hat begonnen

Feucht - aber schön... So könnte man die lang ersehnte Eröffnung unseres Museumsgartens durchaus bezeichnen. Ganz viele Gäste waren zum Klüber-Platz gekommen um zusammen mit uns die neue Saison zu einzuläuten. Beim Bummel durch den Garten konnte man erstes junges Grün bestaunen, gepaart mit allerlei Kunstobjekten. Kurzweilige, interessante Reden waren zu hören, wenn auch teilweise im strömenden Regen. Allerlei Leckereien, eingenommen am wärmenden Lagerfeuer, sorgten dennoch für gute Stimmung. Wir danken all unseren Besuchern herzlich. Ihr habt mitgeholfen, einen tollen Abend zu gestalten und wir würden uns sehr freuen, euch bei unseren zahlreichen Events während des Sommers wieder bei uns begrüßen zu dürfen.


Wir starten in die zweite Saison!!!!

Seid dabei, wenn wir heute Abend (20.03.13, 18 Uhr) die ersten Frühlingsblüten im Museumsgarten begrüßen. Bis dahin sind noch viele fleißige Gärtnerinnen und Gärtner am Werk, die den Garten für euch noch schöner machen.
Also seid gespannt und kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch!



Unser neuer Brunnen



Herr Röhrig bepflanzt sein neues Beet


Samstag, 16. März 2013

"Offenes Atelier" im Hackgarten

Eine tolle Aktion hatten wir am Samstag: Im Rahmen des "offenen Gartenateliers" entstand aus vielen bunten Frühlingsblumen eine große Gießkanne direkt an unserem Zaun. Wir danken Frau J. Teßendorf herzlich für diese nette Idee und die tolle Umsetzung.
Der Zaun wirkt jetzt doch schon viel freundlicher, oder? 







Samstag, 2. März 2013

Erste Planungen und Aktionen

Gut besucht war unser erster Aktionstag in diesem Jahr. Viele Mitgärtner haben die Gelegenheit genutzt um erste Arbeiten zu erledigen, Standorte zu wechseln oder einfach nur dabeizusein und das kommende Gartenjahr zu planen. Neue Interessenten konnten erste Eindrücke sammeln, Plätze für ihre Beete und Projekte finden und mit den "Alteingesessenen" ins Gespräch kommen. Sogar die Sonne, seit Wochen schon im Bummelstreik, lugte neugierig hinter ihrem Wolkenvorhang hervor und freute sich über soviel Einsatz und Interesse.


Montag, 25. Februar 2013

Nistkastenbau im "Hack"

Wie angekündigt verwandelte sich das "Hack" heute in eine Schreinerwerkstatt! Unter der Anleitung von Vogelkundler Franz Stalla und der Schirmherrschaft des "Grünen Kreises" sowie des Museums haben die Jugendlichen des AsT-Stammtisches, Mitglieder der Caritas Wohngemeinschaft St. Johannes und wir Museumsgärtner zusammen Nistkästen gebaut, die wir im Stadtpark aufhängen wollen. Alle Beteiligten waren mit Konzentration und Feuereifer bei der Sache.


Dienstag, 19. Februar 2013

Liebe Freunde des museumsgARTens!

Es wurde eine neue Seite ins Leben gerufen, die alle Aktualitäten in unserem Garten zeigt und darüber hinaus eine Menge an Interessenten und Gleichgesinnten angelockt hat: Bitte schauen Sie hier auf die erfolgreiche Seite des Hackgartens bei Facebook! Auch Sie werden begeistert sein!

Der Hackgarten auf Facebook

 Dieser Blog wird aber für alle Fans unseres Gartens als Archiv erhalten bleiben; vielleicht erhalten wir auch hier noch den ein oder anderen Kommentar oder Beitrag?

Herzlichen Dank für Ihr überaus zahlreiches Interesse an diesem Blog, wie die Besucherzahl eindeutig beweist...

Bleiben Sie uns auch bitte weiterhin treu und verfolgen Sie die Entwicklung des Jahres 2013 auf unserer neuen Seite!



Montag, 11. Februar 2013

Ein Überblick über das vergangene Jahr 2012!

Dieser kleine Überblick soll Euch noch einmal die Entwicklung unseres Gartens vor Augen führen.

Die ausführlichere Diashow gibt es hier

















Mittwoch, 16. Januar 2013

RHEINPFALZ-Reportagepreis

Markus Clauer, Journalist im Kulturressort der Rheinpfalz, erhält den RHEINPFALZ-Reportagepreis für seine tolle Reportage "Das grüne Herz der Stadt" über den hack-museumsgARTen!!!









Das grüne Herz der Stadt
In Ludwigshafen hat ein Mitmachgarten eröffnet – Es ist der Ort der Stunde in der Pfalz
In Ludwigshafen kann jetzt jeder eine eigene Garten-Parzelle haben. Mitten in der Stadt. Kostenlos. Erde
wird gestellt. Als Beete dienen mitunter auch Kunststoffkisten. Der „hack-museumsgARTen“ ist ein Kunstprojekt. Aber eines, dessen Schönheit sich erst in der Gemeinschaft entfaltet. Es könnte die Stadtgesellschaft verändern.

Vielleicht ist der Klüberplatz in Ludwigshafen als Mahnmal gedacht. Soelend kann es in einer deutschen Stadt also aussehen. Normalerweise liegt die Pflasterstein-Brache zwischen Pfalzbau, Arbeitsamt und Staatsphilharmonie verlassen. Der Brunnen ist stillgestellt und verrottet. Der Wind hat Freispiel. Hier könnte jede Hoffnung hingerichtet werden. Selbst der Frühling sieht nach nichts aus. Nur Menschen, die eine Tarnung für ihre Verzweiflung suchen, halten sich dort länger auf. Und rauchen. Ansonsten will wohl jeder schneller darüber wegkommen wie über eine Liebe, die hässlich geworden ist.
Plötzlich aber, seit ein paar Tagen, bleiben viele schon mal stehen. Schon von weitem sieht man Leben. Bunte Flecken. Gewächs. Links ein bemalter Bauwagen abgestellt. Ein Blumentopf für Riesen präsidiert zwei Mann hoch die Mitte eines Areals,
das ein Bauzaun eingrenzt. Obenauf, ja auf dem Topf, eine Leiter führt hinauf, sitzen drei Menschen, drei Frauen. Eine trägt Kopftuch. Es leuchtet blau. Das alles sieht unwirklich aus. Treppe runter. Näher ran. Der Bauzaun klappt auf. Ein Eingang. Der
„hack-museumsgARTen“. Eintritt frei. Jeder ist hier zum Mitmachen eingeladen. Erde wird gestellt. Saatgut bitte mitbringen. Vorschriften keine. So steht es sinngemäß auf einer Broschüre, die ausliegt. Und das Schöne. Jedes Umtopfen ist hier Teil
eines Kunstprojekts. Das Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum hat es angezettelt. Eine echte Kunst-Kuratorin betreut hier das Jedermann-Gärtnern. Und Theresia Kiefer kümmert sich um das Grünzeug, als sei es Werk von Picasso. Der Museumsdirektor Reinhard Spieler sagt: „Der Museumsgarten soll den Platz nicht nur optisch verändern, sondern ihn zu einem Begegnungsort für das multikulturell geprägte Ludwigshafen machen.“ Im Garten gedeiht derweil die Flora in grünen Kunststoff-Kisten.
Rund 100 Menschen sind hier zusammengezählt am Tun, sagt Theresia Kiefer, die Kuratorin. Sie alle haben etwas beigetragen. Alle Künstler. Manche kommen täglich vorbei – zum Gießen. Einige sind Kenner. Ein paar hoffen nur. Leute aus der Nachbarschaft verlagern ihren Balkon in den öffentlichen Raum. Andere pflegen private Vorlieben auf 30 Quadratzentimetern
Erde. Deutsche mit Hut sind dabei. Andere tragen Piercings. Da wächst was auf Blechtischen, steht auf Paletten. An einem Iglu aus Zweigen rankt es. Man steht vor improvisierten Beeten. Jemand hat eine Vogelscheuche gezimmert. Selbstgemalte
Blumenbilder stecken im Boden. Ein Holzschwert ragt aus einem Lastwagenreifen, der mit Erde gefüllt ist, aus der zarte Pflanzen wachsen. Irgendetwas, das so heißt wie eine Nibelungenfigur. Es plätschert. Es summt. Ein Hämmern ist hörbar. Ein Insektenhotel ist eröffnet. Auf dem Dach hat der Künstler Fritz Eicher eine Kunstinstallation aufgestellt, die von Wildbienen bevölkert werden soll. Daneben zwei Bienenstöcke eines Imkers. Auf dem Platz trägt ein Kind eine Gießkanne mit sich rum. Ein Mann hält ein Eierkarton in den Händen, aus dem Kresse lugt. Er schaut behütend. Gummistiefel stehen zweckentfremdet als
Vasen in einen Kleinstgarten integriert. Zwei Frauen stecken ihren Kopf über Kräutern zusammen. Eine schwarz. Die andere hat Locken.
Ein Schild. Das Sufi-Zentrum reklamiert mit einer Aufschrift die Urheberschaft für ein botanisches Arrangement. Sufismus, ein Sammelbegriff für eine Unterströmung des Islam, die sich der Mystik verschrieben hat. Gleich daneben hat die Evangelische
Kirche Ludwigshafen ein „Bibelgärtchen“ installiert. Broschüren ausliegend. Ölbaum, Symbol für die Hoffnung. Granatapfel, steht für Leben, Fruchtbarkeit, Liebe. Der Koriander ist eine „alte Würzpflanze, deren Samen mit dem himmlischen Manna
verglichen werden“. Ein mittelaltes Paar schlendert. „Nur mal schauen“. Ein paar Schritte weiter. Joachim Heckmann lächelt versonnen in sich hinein. Ein Chemiker, im Hauptberuf. Gärtner von Herzen. Jemand, der dem Urwaldmammutbaum dort den
Puls fühlen könnte, hätte er einen solchen.
Heckmann läuft durch dieses Reich hier beseelt. Ein zugewandtes Gesicht. Das blonde Haar wird schütter. So sehen also Aktivisten aus. Leute, die warten können, bis genau ihr Thema auf der Hand liegt, um dann einzugreifen. Seins ist die Rückkehr der Grünen in die Stadt. Dass der „hack-museumsgARTen“ jetzt die Einöde des Ludwigshafener Klüberplatzes beatmet, dazu hat – Kunstprojekt hin oder her – Joachim Heckmann einiges beigetragen.
Er war von Anfang an dabei bei der Planung, seit November vergangenes Jahr. Seit seine Tochter ihm erzählt hat, was das Museum vorhat. Sie ist eine regelmäßige Besucherin. Er ist
so etwas wie der spiritus rector des „hack-museumsgARTen“ geworden. Als Privatmann. Er hat viele Ideen gehabt. Er ist oft hier und immer ansprechbar bei Fragen. Er schleppt Paletten. In seinem Büro zieht er Pflanzen, die demnächst den Bauzaun überwuchern sollen. Er kann sich als Teil einer riesigen Bewegung fühlen. Seit längeren ist das nämlich so, dass die Städter sich ihrer ländlichen Wurzeln erinnern. In Deutschland haben sich die Mitglieder der als Inbegriff des Spießbürgerlichen verschrieenen Schrebergärten von 1990 bis heute verdoppelt. Zwischen Aachen und Zwickau ist in rund 120 interkulturellen Gärten das große
Ackern und Säen inmitten des Dichtbebauten ausgebrochen. In Mannheimwird seit 2007 in U5 im Internationalen Garten Salat in einer 1000 Quadratmeter Baulücke großgezogen.
Anderorts verwandeln sich Hinterhöfe in Kartoffeläcker. An Unorten ist ein Ziergarten angelegt. Die bekannteste aller deutschen Initiativen ist der Berliner Prinzessinnengarten,
der zwischen Kiez und Kunst siedelt und dem in Ludwigshafen jetzt nachgeeifert wird.
Der Garten ist tief eingegraben ins Menschheitsgedächtnis. Als weltabgewandter Schutzraum. Ein Gegenort, Abglanz des Paradieses, der bis in die klösterlichen Kräutergärten reicht. Schon die Mitglieder der Lebensreformbewegung bewirtschafteten im
19. Jahrhundert Obstbau-Kolonien gemeinschaftlich. Viel später begrünte die alternativ bewegte Hausbesetzerszene die Hinterhöfe. Und um einmal von der Kunst zu sprechen. In Kassel stehen 7000 Eichen, die der Kunst-Guru Joseph Beuys bei der Documenta 1982 angepflanzt hat. Das Ursprungsland des überall neu entdeckten sogenannten Urban Gardenings aber sind die USA. Dort wird seit den 1970er Jahren verstärkt in der Stadt gegärtnert. Michelle Obama pflegt die private Agrikultur auf dem Gelände des Weißen Hauses in Washington. Der Fortgang ihres Jätens soll offiziellen Angaben zufolge Thema bei internationalen Konsultationen sein. In den aufgegebenen Gebieten von Detroit wird das
in den 1970er Jahren in den USA aufgekommene Urban Gardening derweil als Überlebensstrategie und Sozialprojekt betrieben – schlicht, weil die Leute kein Geld haben für den Supermarkt.
Die Motivlage für das städtische Gärtnern liegt zwischen Hunger haben und der Pflege eines sehr gegenwärtigen Lebensstils. Die Soziologin Christa Müller hat das Standardwerk
„Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt geschrieben“. Für sie zählen der Wunsch, sich gesund zu ernähren, oder der Nachbarschaft zu begegnen, zu den Gründen, warum die Städter zum Spaten greifen. Manche wolle einen ökologischen Beitrag leisten. Andere hat die Finanzkrise dazu getrieben, wieder verstärkt auf solide Werte zu
setzen, auf ein überschaubares Stück Land, das man in Eigenverantwortung betreibt. Und für wieder andere sind die privatinitiativ begrünten öffentlichen Räume auch ein Standpunkt
in der Diskussion, für welche Zwecke die Kommune ihre Flächen zur Verfügung stellen soll. Das Hack- Museum hofft natürlich durch die Blume auch Publikum für die Kunst anzuziehen.
Etwas Besseres als der „hack-museumsgARTen“ konnte jedenfalls dem Klüberplatz und der Stadt gar nicht passieren. Theresia Kiefer weiß von Anwohnern der nahen Heinigstraße, die inzwischen ihren anfangs bezogenen Beobachtungsposten verlassen haben. Ihnen gehört jetzt ein Stück Garten in ihrer Stadt. Auch sonst finden einige Rückeroberungen statt.
Zunächst, erzählt der Urban-Gardening- Aktivist Joachim Hoffmann, habe ein bestimmtes Klientel den „hack-museumsgARTen“ dominiert, eher akademisch gebildet. Inzwischen
sind alle Milieus vertreten. Autistische Jugendliche beackern ihr Stück Land. Die Bewohner einer Behinderten- Werkstatt haben den Gießdienst übernommen. Gerade geht ein türkisches Mütterlein an ihr Tomatenbeet. Es gab viele Geld- und Sachspenden. Unzählige Menschen haben ihre Freizeit dafür eingesetzt, dass das hier klappt. Bald soll Biergarten
im Garten eröffnen. Ein Mittagtisch wird angeboten werden. Das Theater-, Konzert- und Kunstprogramm, das Theresia Kiefer zusammenstellt, ist fast fertig.
Es scheint so, dass Ludwigshafen an einer seiner finstersten Stellen ein langer Sommer des Vergnügens bevorsteht. Paradiesische Verhältnisse. Ein Kunststück. Sogar der verrottete
Brunnen auf dem Klüberplatz, der aus Kostengründen abgestellt worden ist, soll wieder instandgesetzt werden. Es soll sprudeln. Ein Sponsor wird noch gesucht.

Von Markus Clauer

Montag, 14. Januar 2013

10. 1. 2013 - Erster Gärtnertreff des neuen Jahres


Artikeltext: Norbert Hufler      Bilder: Leo Hasshoff

Nur selten werden in einem Artikel die Museumsgärtner nicht in ihrer "natürlichen" Umgebung des Museumsgartens gezeigt;wie hier im Hack-Café! Diesen Umstand haben wird dem Kollegen Leo Hasshoff zu verdanken...

Das vorrangige Thema lautete "Tische tauschen" und wurde von der Andernacher Künstlerin Karin Meiner mit einer Begeisterung vorgetragen, die viele Gärtner in den Bann zog und sie sich ebenfalls von dieser Idee anstecken ließen!
Eine Diashow unterstützte dabei diesen Vortrag mit tollen Bildern der letztjährigen Aktion im nördlichen Rheinland-Pfalz (Region Kreis MYK und AW).

Die TISCHTRANSAKTION ist ein künstlerisches Projekt, bei dem Bürger ihre Wohn-Tische für einen Zeitraum von 6 Wochen für andere Bürger zur Verfügung stellen und dafür im Tausch einen fremden Tisch erhalten, in Größe und Ausstattung meist von ähnlicher Qualität.

Thema des Projekts: "Tische tauschen, um die Kultur der Gastfreundschaft zu pflegen".

Nicht nur die TischeTauscher besuchen sich gegenseitig, sondern es erfolgen auch Aufrufe an die allgemeine Bürgerschaft, diese "Tischtauschbürger" zu besuchen, um sich vielleicht ebenfalls an dieser Aktion zu beteiligen - oder auch nur, um Kontakte bei einer Tasse Kaffee zu knüpfen.

"Es ist die KUNST der BEGEGNUNG, die eröffnet und geöffnet, die vielfältigsten Formen von Kreativität in Erscheinung treten lässt." (Zitat Frau Meiner).

Organisation und Kommunikation übernehmen dabei Karin Meiner (Kunstbüro Burgbrohl) und Boris Nieslony (ASA European) in Kooperation mit der Gemeinschaft des museumsgARtens. Es sind einige Aktionen mit Tischen im Vorfeld geplant, um den Boden für die eigentliche Tischtransaktion zu bereiten,
die vom 1. Oktober bis 15. November 2013 stattfinden wird und im ganzen Bundesland RLP vernetzt wird.
Sehen Sie dazu auch hier in den Blog

-----
Infolge dieser Idee ist auch eine andere entstanden, um die Aktion des Tischetauschens und auch den museumsgARTen in der Bürgerschaft bekannter zu machen:
Beispielsweise könnte ein Tisch mitsamt Stühlen in der Fußgängerzone aufgestellt werden; ein Logo oder ähnliches würde auf den Museumsgarten aufmerksam machen und die Bürger zu einem Gespräch mit kleiner Bewirtung (z.B. Ernten aus unserem Garten) an diesen Tisch einladen.
GärtnerkollegInnen könnten die interessierten Bürger nicht nur informieren, sondern sie auch ganz allgemein zu neuen, sozialen Kontakten bewegen.

Auch könnte ein Tisch im Museumsgarten als Pflanzen-Tauschbörse mit Bürgern dienen; eine klasse Idee!

Beide Aktionen müsste in den Medien bekannt gemacht werden.

------
Es werden immer noch weitere Ideen gesucht, um unser Projekt in der Öffentlichkeit zu verbreiten oder es vor Ort auffälliger zu präsentieren!

Kollege Karl-Heinz Röhrig würde gerne eine Art Rundbogen über dem Eingang des Gartens gestalten, aus mit Stahldraht verstärkten Obstkisten, die die einzelnen Buchstaben MUSEUMSGARTEN tragen. Dieser nette Einfall stieß aber auf Bedenken wegen möglicher Stabilitätsprobleme; ich selbst habe deshalb eine Anfrage an die Bauaufsicht gestellt, ob so etwas abnahmepflichtig ist: es wäre doch schade, wenn eine solche Arbeit wieder entfernt werden müsste!

Weitere Ideensammlungen brachten Ansätze hervor, aber keine konkreten Umsetzungsmöglichkeiten; diese müssten noch erarbeitet werden:

- Markierungen irgendwelcher Art auf dem Straßenboden, die in Richtung unseres Gartens führen
- Schilder mit Richtungsweisern, die in bepflanzte Blumentöpfe mit einem Gipseinsatz eingetopft sind (eine spontane Idee von mir während dieses Schreibens)
- Ein Banner zwischen den Trägern in der Bahnhofstraße, direkt vor dem Zugang zum Platz des Gartens
ACHTUNG: Auch diese Vorhaben sind durch die Bauaufsichtsbehörde genehmigungspflichtig!

------
Eine Dame von den Stadteilforschern würde gerne den bisherigen Bauwagen gegen ein Zelt tauschen.
Aber auch dieser Vorschlag geriet wegen möglichen Stabilitätsproblemen und auch den Ausmaßen eines solchen Zeltes infolge der platzfordernden Verspannung in die Kritik, so dass hier nach einer Alternative gesucht werden muss.

-------
Angeregt wurde eine Kontaktaufnahme mit den Kollegen der Neckargärten in Mannheim: gegenseitige Besuche und Ideenaustausch! Einen solchen Versuch will Theresia Kiefer in Angriff nehmen.

-------
Zwei weitere Projekte wurden noch angesprochen: Zum einen das Buchprojekt über den Museumsgarten von Leo Hasshoff; dies muss aber aus verschiedenen Gründen nach hinten verschoben werden, vor allem auch deswegen, weil bisher zu wenige Rückmeldungen der Museumsgärtner auf seine Fragebögen eingegangen sind.

Ein neues Projekt "Naturkunst" soll eine weitere Verbindung zwischen der Gärtnerei und dem "ART" in der Bezeichnung "museumsgARTen" schaffen:
Vorstellungen sind dabei kleine Kunstwerke, die ausschließlich aus natürlichen Materialien von den Beteiligten erschaffen werden sollen; sowohl stabilere, kleine Aufbauten, als auch vergängliche Harmonien, die nach der Zerstörung durch die Natur durch andere Werke ersetzt werden: nur die fotografische Dokumentation wird übrig bleiben! Erste Ansätze sind schon vorhanden, ebenfalls ein Platz neben der Säule "Ombra Latina", was einen weiteren deutlichen Bezug zu ART - also Kunst - herstellt.
JEDER kann teilnehmen! Meldet Euch bitte!
Das Projekt wurde inspiriert durch die Arbeiten von Andy Goldsworthy; ein Beispiel hier

Als Vorgeschmack hier einige Bilder von Leo Hasshoff hier; weitere Fotos gibt es dort








Samstag, 5. Januar 2013

31.12.2012: Letzte kleine Aktion!

Am letzten Tag des Jahres werkelte ein besonders aktiver Gärtner, und ich selbst habe eine letzte fotografische Bestandsaufnahme gemacht!

Den vollständigen Artikel finden Sie hier